Praxis Langen

In unserer Kleintierpraxis in Langen legen wir Wert auf eine individuelle Betreuung unser Patienten.

Um dies zu gewährleisten wird die Vormittagssprechstunde von unserer Tierärztin Dana Tiencken geleitet.

Sprechstunde 9:30-12 Uhr

TÄ Dana Tiencken, TFA Angela Schreiner, Martina Kalmbach und Lea Pätzold

Sprechstunde 16-18 Uhr

Dr. med. vet. Harald Nagelfeld, TFA Angela Schreiner, Martina Kalmbach und Lea Pätzold

Unsere Tierarzthelferin Frau Angela Schreiner steht vormittags schon eine halbe Stunde vor  den Kleintiersprechstunden als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Bei den Sprechstunden handelt es sich um offene Sprechstunden, Sie benötigen also keinen Termin.

Damit die Wartezeiten in der offenen Sprechstunde in Langen möglichst kurz gehalten werden, können Sie für röntgenologische Untersuchungen, Ultraschalluntersuchungen, Zahnsanierungen und kleinere Operationen (Kastration Katze, Kater, Heimtiere, Rüden) Werktags Termine zwischen 8.30 und 9.30 Uhr vereinbaren.

Tiefergehende spezielle diagnostische Maßnahmen, z. B. HD-Röntgen, Endoskopie sowie größere operative Eingriffe z. B. Kastration Hündin, Tumoroperationen oder Osteosynthesen finden nach Terminvereinbarung in der Praxis in Elmlohe statt.

Für Tiere, die besonders ängstlich sind oder sich schwer mit anderen Tieren vertragen, bieten wir einen separaten Warteraum an.

Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, finden Sie ausreichend Parkmöglichkeiten direkt vor und hinter der Praxis.

Nur für unsere Kunden sind wir telefonisch 24 Stunden unter der zentralen Praxisnummer 04704/230004 erreichbar.

Behandlungsspektrum Kleintiere

Allgemeine Kleintiermedizin

  • Prophylaktische Maßnahmen (Impfungen, Endo- und Ektoparasitische Behandlungen)
  • Behandlung von infektionsbedingten Erkrankungen
  • Welpen- und Jungtierbetreuung
  • Betreuung geriatrischer Patienten
  • Zahnheilkunde (Zahnsteinentfernung mittels Ultraschall, Prophylaxe, Kürzungen)
  • Fütterungsberatung mit klinischer Indikation
  • fallabhängige homöopathische Behandlungen
  • Chipimplantation
  • chemische Kastration
  • naturheilkundliche Therapien

Herz-Ultraschall-Untersuchung

Mittels Herzultraschall ist es uns nun möglich, die Erkrankung Ihres Tieres nicht nur festzustellen und zu therapieren, sondern das Ausmaß genau zu benennen und somit die bestmögliche Therapie individuell für Ihre Tier zu wählen. Gerade bei Herzpatienten ist so eine Steigerung in Lebensqualität und -länge zu erreichen. Hierzu stehen uns mit einem Gerät der neuesten Generation Untersuchungen von höchster Qualität im einfachen B-Mode als auch weiterführende Analysen in im M-Mode und mittels Farb- und Spektraldoppler zu Verfügung, sodass genaueste Messungen von Dimensionen und Fließgeschwindigkeiten als Maß der Erkrankung möglich sind und frühzeitig Veränderungen erkannt werden können.

Diese ist nicht nur für neu erkrankte Tiere sinnvoll, sondern stellt auch eine Optimierung der Therapiebegleitung bei bereits diagnostizierten Patienten dar.

Chiropraktik

Mit der Chiropraktik können wir Ihnen nun eine weitere manuelle Behandlungsmethode anbieten, welche eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin darstellt, insbesondere bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule sowie bei vielen akuten und chronischen Schmerzuständen mechanischen Ursprungs.

Wenn der normale Bewegungsspielraum von Wirbeln oder Gelenken eingeschränkt ist, kann dies zu Steifheit, Muskelverspannungen, Schmerzen und Leistungsbeeinträchtigungen führen.
Im Verauf der chiropraktischen Behandlung können solche Blockaden aufgespürt und durch gezielte Stimulierung des Nervensystems die Beweglichkeit verbessert werden.

Als zertifizierte Chiropraktoren stehen Ihnen nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung an der lnternationalen Akademie für Veterinär Chiropraktik {IAVC, VSC*-anerkannt) Dr. Harald Nagelfeld, Dr. Iris Brickwedel und Mag. Tabea Metzler zur Verfügung.

*Veterinary Society of Chiropractic

Chirurgie

  • allgem. chirurgische Versorgung von Verletzungen
  • Kastration von Hund, Katze, Heimtier, incl. Kryptorchid
  • Pyometra
  • Kaiserschnitt
  • Tumor-OP
  • Magen-, Darmspiegelung per Endoskop
  • Magendrehung
  • Augen-OP (Augenentfernung, En-/Ektropium)
  • Othämatom
  • Amputation von Gliedmaßen incl. Wolfskralle
  • konservative Frakturversorgung
  • Zahnextraktionen
  • Osteosynthese
  • Fremdkörper-OP
  • Blasenstein-OP

! alle operativen Eingriffe finden unter einer Herz-Kreislauf-Überwachung statt und auch mit Inhalationsnarkose möglich !

Labor (im Hause)

  • parasitologische Untersuchung
  • Urinuntersuchung (Harnstick, Sediment, Dichtemessung)
  • Pilzkultur
  • FIV/FELV-Schnelltest
  • Giardien-Schnelltest
  • Blutnachweis im Kot (Haemokult)
  • Blutuntersuchungen (Organparameter, rotes Blutbild, Mineralstoffversorgung)
  • Blutuntersuchung Progesteron
  • Abklatschpräparate, Biopsieproben
  • weiterführende Untersuchungen per Express möglich (innerhalb v. 24 h)

PennHIP ermöglicht HD-Früherkennung bei Welpen

AIS PennHIP ermöglicht HD-Früherkennung bei Welpen ab der 16. Lebenswoche

Die Gesundheit seines Hundes liegt jedem Besitzer vom ersten Tag am Herzen. Damit der neue Familienzuwachs eine optimale Versorgung in der Wachstumsphase erfährt und eventuelle Probleme der Hüftentwicklung rechtzeitig erkannt werden, bieten wir in unserer Praxis eine röntgenologische Früherkennung der Hüftdysplasie an. Dabei wenden wir das von der Universität Pennsylvania entwickelte PennHIP-Aufnahmeverfahren an, welches sich bereits mehrere Jahre in den USA bewährt hat.

Auch für Züchter ist die Früherkennung ein guter Weg, die Gesundheit ihrer Zuchtlinie zu prüfen und genetisch wertvolle Junghunde für die Zuchtnachfolge auszuwählen!

Was ist überhaupt Hüftdysplasie und wie entsteht sie?

Bei der Hüftdysplasie, auch HD genannt, handelt es sich um eine Fehlentwicklung eines oder beider Hüftgelenke. Die Folgen sind je nach Ausprägung frühzeitige Arthrose, Schmerzhaftigkeit und in besonders schlimmen Fällen auch eine Luxation des Gelenks. Bei der HD handelt es sich um multifaktorielles Geschehen, also eine Kombination aus genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen. Eine ideale Wachstumsphase kann deshalb einen entscheidenden Beitrag für die Hüftgesundheit ihres Hundes leisten.

Warum soll ich meinen Welpen so früh untersuchen lassen?

Je früher eine Fehlentwicklung erkannt wird, umso schneller kann mit verschiedenen Maßnahmen unterstützend eingegriffen werden, um die langfristigen Folgen für Ihren Hund so gering wie möglich zu halten. Ergänzungsfuttermittel für ein verbessertes Knorpelwachstum, gezielter Muskelaufbau mit Physiotherapie und ein angepasstes Ausmaß an Bewegung sind nur einige der Möglichkeiten. In besonders schweren Fällen kann durch einen verhältnismäßig kleinen Eingriff die Winkelung der Hüfte verändert und eine schlimme HD-Entwicklung gestoppt werden. Dieser Eingriff ist nur bis zum 6. Lebensmonat möglich – eine herkömmliche HD-Untersuchung wird aber erst ab dem 12. Lebensmonat durchgeführt. Die PennHIP-Untersuchung ab der 16. Lebenswoche bringt somit einen entscheidenden Zeitvorteil.

Für Züchter bietet sich die Möglichkeit, eine frühe Einschätzung des späteren genetischen Werts für die Zucht zu erhalten. Die PennHIP-Aufnahmen werden zentral von radiologischen Experten von Antech Imaging Services (AIS) ausgewertet und mit einer großen, internationalen Datenbank abgeglichen, sodass der Züchter nicht nur eine absolute Aussage über die Hüftgesundheit des Hundes erhält, sondern auch einen Vergleichswert, wie der Nachwuchs in Bezug auf andere Hunde der Rasse einzuschätzen ist. Mit sorgfältiger Selektion solcher Hunde, die eine Verbesserung des rasseeigenen Wertes ermöglichen, kann ein Züchter langfristig helfen, die Zuchtbasis zu verbessern.

Wie läuft eine solche Untersuchung ab?

Nach einem allgemeinen Gesundheitscheck wird der Hund in eine kurze Narkose gelegt. Diese ist nötig, damit der kleine Patient auch in Rückenlage für die nötigen Aufnahmen still liegt und wir eine gute Bildqualität erhalten. Zur vollständigen Beurteilung sind drei Aufnahmen nötig: eine Aufnahme in gestreckter Beinhaltung (die klassische HD-Aufnahme), eine Kompressionsaufnahme und eine Distraktionsaufnahme. Die erste der drei Aufnahmen dient der Beurteilung der eventuell bereits vorhandenen Arthrosebildung, die anderen beiden Aufnahmen werden verwendet, um den Grad an Laxaty (sprich „Lockerheit“) der Hüfte zu beurteilen. Bei weitere Fragen zum PennHIP-Verfahren wenden Sie sich telefonisch an unsere Praxis und vereinbaren einen Beratungstermin, ob dieses Aufnahmeverfahren für Sie und Ihren Vierbeiner interessant ist. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Physiotherapie

Physiotherapie – für die beste ganzheitliche Betreuung Ihres Tieres

Frau Majbrit Helms betreut den Bereich Physiotherapie (Ausbildung in der staatlich anerkannten Tiernaturheilkunde Weiterbildungsstätte ATM) bei uns.

Damit sich Ihr Tier angstfrei und ohne Stress darauf einlassen kann, vergeben wir gesondert Termine für unsere Praxis Bad Bederkesa am Donnerstagvormittag. Eine Vielzahl von Patienten, die uns täglich in der Praxis begegnen profitieren von einer regelmäßigen physiotherapeutischen Behandlung.

Einige Beispiele dafür sind:

  • Nach Kreuzbandoperation
  • Nach Bandscheibenvorfällen,
  • konservativ oder chirurgisch behandelt
  • Nach Frakturversorgung mit langer Ruhigstellung
  • Altersbedingte Arthrose
  • Cauda-Equina-Syndrom

Häufig müssen die Patienten von Grund auf neu lernen, wie sie Bewegungen korrekt ausführen. Bei der Physiotherapie werden gezielt Muskelgruppen angeregt und aufgebaut, um wieder ihre ursprüngliche Funktion aufzunehmen oder Gelenke gezielt zu entlasten und zu unterstützen.

Wenn Sie Fragen haben oder für Ihr Tier gerne einen Termin zur Erstvorstellung vereinbaren möchten, rufen Sie uns in der Zeit von montags bis freitags, 8:00 – 18:00 Uhr an.

Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Spezielle Kleintiermedizin

  • orthopädische Diagnostik incl. digitales Röntgen (HD, ED, etc.)
  • Ultraschalldiagnostik aller abdominalen Erkrankungen (Blasensteine, Leber, Gebärmutterentzündung, etc.)
  • endokrinologische Erkrankungen (Diabetes, Cushing, Schilddrüse, etc.)
  • Betreuung cardiologischer Patienten
  • individuelle Betreuung allergischer Patienten

Schichteier und Legedarmentzündung: Wenn das Huhn plötzlich kein Ei mehr legt

Immer mehr Menschen erfreuen sich an der Gesellschaft eines Huhns als Haustier und so gehören die gefiederten Patienten mittlerweile zu unserem täglichen Praxisalltag. Besonders Legerassen und Hühner, die aus Legebatterien gerettet werden konnten, leiden leider immer wieder an einer Legenot. Das bedeutet, dass der normale Prozess der Eibildung nicht mehr richtig abläuft und die sich bildenden Eier im Legedarm der Hühner verbleiben. Dort lagern sich immer mehr Schichten aus Eiweiß, Dotter und Schalenanteilen an, das Ei wächst ungehindert weiter. Die Folgen für die Hühner sind verheerend: der Legedarm entzündet sich massiv, es kommt zu Entzündungen in der ganzen Bauchhöhle und unbehandelt führt diese Erkrankung immer zum Tod.

In vielen Fällen, insbesondere von sich bereits große Mengen Eimaterial angesammelt haben, reicht eine rein medikamentöse Behandlung nicht mehr aus, auch das manuelle Entfernen des Schichteis durch die Kloake gelingt nicht in allen Fällen. Da Hühner meist erst in einem fortgeschrittenem Stadium Krankheitsanzeichen zeigen, blieb uns dann nur die Euthanasie, um weiteres Leid zu verhindern.

Das hat uns ebenso traurig gestimmt, wie die Besitzer der sonst so lebensfrohen Hühnern. Daher haben sich unsere Tierärzte fortgebildet und die Technik einer chirurgischen Legedarmentfernung erlernt. Dieser Eingriff ermöglicht uns nun, auch Tieren, die konservativ nicht zu behandeln sind, eine Chance auf Heilung zu geben. Der Eingriff wird unter Inhalationsanästhesie durchgeführt. Dabei wird der Großteil des Legedarms entfernt, das bedeutet dass das Huhn danach keine Eier mehr legen wird. Durch die besondere Anatomie von Vögeln verbleibt der Eierstock, welcher kontinuierlich neue Eier produziert, im Huhn. Um diese Produktion zu unterbinden und dadurch mögliche Komplikationen zu verhindern, setzen wir den Patienten nach erfolgreicher Legedarm-OP ein kleines Implantat unter die Haut, welches die Hormonproduktion stoppt. Das Implantat muss in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Das ist bei einem kurzen Besuch in der Sprechstunde ohne erneute Narkose problemlos möglich.

Zucht

  • schnelle Feststellung des optimalen Deckzeitpunktes durch Blutprogesteronbestimmung im Hause
  • Vaginalabstrich mit mikroskopischer Beurteilung
  • Trächtigkeitsuntersuchung (Ultraschall, Röntgen)
  • Welpenerstversorung, Wurfbetreuung
  • Geburtshilfe und Kaiserschnitt
  • chemische Kastration

Sie erreichen uns

TIERARZTPRAXIS ELMLOHE

Dr. med. Vet. Harald Nagelfeld
Schafhausenweg 21
27624 Geestland-Elmlohe

KLEINTIERSPRECHZEITEN

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Samstag 10:00 bis 12:00 Uhr

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27607 Geestland-Langen

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27570 Bremerhaven
Tel: 0471 44011

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